SG Turm 1948/69 Idstein e.V.

Hessenschach 14/17

Jetzt anmelden: heusenstammer-schloss-open.de

  • Hessische Teams in Bundes- und Oberligen
  • Frankfurter Stadtmeisterschaft Chess960 gestartet
  • IM Matthias Dann gewinnt Bad Vilbeler Stadtmeisterschaft
  • Heusenstammer Schloss-Open mit starker Besetzung

 

Hessische Teams in Bundes- und Oberligen

Nachdem die Schach- Bundesliga ohne hessische Teams auskommen muss, konzentriert sich der Blick auf die zweiten Ligen abwärts. Als da wären:

2. BUNDESLIGA WEST

Nur eine Mannschaft hat nach der 3.Runde noch eine weiße Weste, und das ist DJK Aachen. Nachdem diese in der zweiten Runde bereits Porz geschlagen haben, und Porzer Niederlagen doch recht selten, kann man sicher schon mal Glückwünsche in die alte Kaiserpfalz schicken.

Schöneck musste leider die erste Niederlage einstecken, gegen Solingen läuft’s einfach nicht. Nun, Hofheim bleibt einem ja dieses Jahr erspart, und so sollte nach einem gespielten Drittel der Saison der Nichtabstieg gesichert werden können.

Wiesbaden dagegen hat es einfach, da stand schon vor der ersten Runde fest, dass alles andere als ein Abstieg schon ein Wunder sein könnte. Die nächste Niederlage, diesmal gegen den Tabellenführer, bringt erst mal keine wesentliche Kurskorrektur.

–> http://dsb.schach-chroniken.net/blw

 

2. BUNDESLIGA SÜD

Zwei rein hessische Duelle gab es in der Südstaffel der zweiten Ligen.

Mörlenbach-Birkenau schlug dabei Griesheim, wenn auch nur knapp, und ist nun punktgleicher Erster; Baden Baden als eigentlich Erster zählt dabei natürlich nicht mit, denn wer glaubt schon daran, dass deren Team 1 aus der 1.Liga absteigt?!

Im zweiten Hessenduell gab es ein Viervier zwischen Viernheim und Hofheim, und damit für beide ein Plätzchen im sehr breiten Mittelfeld. Was nichts anderes heißt, als das der Abstieg näher als ein Aufstieg ist.

–> http://dsb.schach-chroniken.net/bls

 

OBERLIGA OST STAFFEL B

Mit Spannung wartet man hier eigentlich auf die nächste Doppelrunde am 18.Januar, nämlich wenn Neuberg auf Heusenstamm trifft. Doch bis dahin….

Die beiden Alpha- Teams der Klasse machen weiter wie durch die Rating- Liste vorgegeben: man siegt sich durch die jeweiligen Runden.

Heusenstamm gelang dabei ein wichtiger Sieg in Erfurt, während Neuberg ein Pflichtsieg gegen Marburger Gäste gelang.

In der oberen Tabellenhälfte nach vier Runden finden sich noch Kassel nach dem Sieg in Merseburg, BvK Frankfurt nach dem Heimsieg gegen Jena, nun Erfurt hat es ja erstmalig erwischt, und auch Oberursel ist noch bei den 6-Punktern dabei.

Ab Platz 7 beginnt die Abstiegszone, und Marburg und Gießen sind noch knapp vor der Abstiegszone zu finden. Wenn das mal gut geht…..

–> http://dsb.schach-chroniken.net/oob

 

Frankfurter Stadtmeisterschaft Chess960 gestartet

Die kreativsten im Schach treffen sich derzeit zu 7 Runden Schweizer System an den Montagabenden bis kurz vor Weihnachten im Chess Tigers Training Center, um einen neuen Frankfurter Stadtmeister im Chess960 zu ermitteln. Wohlgemerkt, nicht nur Schnellschach, sondern lange Bedenkzeit!

Nach zwei Runden liegen die FIDE- Meister Zuyev, Sadeghi und Stockmann mit je 2 Siegen vorne, aber auch die titellosen Hendrik Zimmermann und Christof Goll. Letzterer wurde hier nicht unbedingt erwartet, doch überraschender sein Sieg gegen den einzigen IM im Feld, Svenn Telljohann, brachte die Spitzenpositionen etwas durcheinander. Warum auch nicht….

Youth Classic Champion Samuel Weber führt das Verfolgerfeld an, das aus weiteren 20 Teilnehmern besteht.

Ergebnisse, Tabellen und Partienotationen gibt es hier:

–> http://fcs.schach-chroniken.net

 

IM Matthias Dann gewinnt Bad Vilbeler Stadtmeisterschaft

Etwas dünn besetzt ging es bei der Bad Vilbeler Stadtmeisterschaft zu, denn weniger als dieses Mal kamen in den letzten 10 Jahren keine an die Bretter: 53 Teilnehmer.

Nun, Bundes- und Oberligen nehmen etwas von der oberen Setzliste weg, und eine Jugendmannschaftsmeisterschaft im gleichen Bezirk wirkt sich auch nicht aufblähend auf die Teilnehmerliste aus, oder?!

Vorschlag: Montag ist eh doof, also grundsätzlich ausfallen lassen. Das schafft Platz für weitere 9 Wochen im Jahr, sodass sich Kollisionen vermeiden lassen könnten, oder?! OK, ich schweife ab.

Gespielt wurde ja trotzdem, und davon verstand IM Matthias Dann von den Sfr.Berlin am meisten. Da er eigentlich aus Mainz anreist, und von seinem Klub nicht gebraucht wurde, gab’s eben Ausgleichssport; also Schnellschach in Bad Vilbel.

Ungeschlagen erledigte er sein Pensum mit 9 Siegen, und ließ dabei GM Epishin hinter sich, den er in Runde 4 schlagen konnte und damit eine gute Grundlage zum späteren Sieg schuf. Das war auch wichtig, denn Epishin gab nichts weiter ab, und landete nur mit schlechterer ZWeitwertung hinter dem Mainzer IM.

Bester Jugendlicher wurde Denis Mager vom TuS Makkabi Frankfurt, noch vor dem besten Vilbeler Spieler, FM Klaus Schmitzer, und der besten Frau im Feld, WM Teilnehmerin Sonja Maria Bluhm vom SV Hofheim.

Die veröffentlichten Ergebnisse lassen noch etwas zu wünschen übrig, aber noch ist ja nicht Weihnachten.

–> http://www.schachfreunde-badvilbel.de/index.php/ergebnisse-2014

 

Heusenstammer Schloss-Open mit starker Besetzung

Neun Großmeister haben sich nun beim Schloss-Open in Heusenstamm angemeldet, und damit dürfte es sich auch bis 1981 zurück um eines, wenn nicht das stärkste Open auf hessischem Boden handeln.

Heute, am 12. November, endet die Meldefrist für die Frühbucher, doch die Leser dieses Newsletter erhalten zwei weitere Tage und das Wochenende Gelegenheit, sich ohne den 10 Euro Aufschlag noch anmelden zu können.

Ich denke, es lohnt sich: der Preisfonds ist gut verteilt, die Teilnehmer reisen auch teils von weit her an, und hier könnte man bei einem der großen zukünftigen Open von Anfang an dabei sein, was wichtig für die ewigen Ranglisten sein könnte! Und für ersten acht Bretter wird es eine Liveübertragung ins Internet geben.

Wer noch mal kurz schauen möchte, wer alles dabei ist, schaut mal hier rein:

–> http://heusenstammer-schloss-open.de

 

Gruß

Euer

Hans D. Post