SG Turm 1948/69 Idstein e.V.

Hessenschach 13/05

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  • Bundes- und Oberligisten nach schwierigen Aufgaben
  • Verbandskämpfe 7.Runde, Vellmar erster Aufsteiger
  • Mal sehen, wen es schon erwischt hat: die Abstiegsübersicht
  • Endlich die Wende im Hessischen Schachverband?
  • Termine, Termine

Bundes- und Oberligisten nach schwierigen Aufgaben

Manchmal ist der Newsletter einfach so lang geraten, da merkt man gar nicht, dass möglicherweise ein Paragraph fehlt. Und dass die hessischen Klubs in den Bundes- und Oberligen vor schwierigen Aufgaben stehen, war immerhin vor 14 Tagen eine Überschrift wert, heute nun das warum:

1.BUNDESLIGA

Nach einem 2.Platz in der Livetabelle während der 6.Runde ist es für den SV Wiesbaden ein wenig abwärts gegangen. Aber nicht soweit, dass man mit dem Abstieg etwas zu tun haben könnte. Platz 5 nach der 10.Runde ist mehr als aller Ehren wert, und auch wenn die letzte Doppelrunde die ertragsschwächste war, nur ein Viervier gegen Eppingen, und eine Niederlage gegen Hockenheim (3,5-4,5), so zeigten die bisher erreichten 13 Punkte der Konkurrenz, das man durchaus scharfe Zähne hat.

Der SV Griesheim dagegen wird es nicht mehr schaffen in der Liga zu bleiben, möglicherweise wird man auch die rote Laterne behalten.

Als Reisepartner von Wiesbaden bekommt man es immer mit deren Gegnern zu tun, was an sich ja nichts Schlimmes ist, aber da wird auch der Klassenunterschied zum Team Griesheim 2011 deutlich. Gegen Eppingen und auch Hockenheim gingen jedenfalls beide Kämpfe verloren.

Jetzt warten beide Teams auf ihren Einsatz gegen den deutschen Serienmeister der vergangenen Jahre, die OSG Baden-Baden, zur nächsten Doppelrunde am 16./17.März ebendort. Dann geht es mit einer Tripelrunde auf die Schlussgerade, und da werden die beiden hessischen Teams dann auch endlich direkt aufeinandertreffen.

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2.BUNDESLIGA

Tja, den direkten Vergleich hätte man schon gewinnen sollen, so aber zeigte sich der Pinneberger SC von einer kampfstarken Seite und nahm den Kasselern beide Punkte ab, und ließ im Gegenzug die rote Laterne in Nordhessen. Es folgen nun zwei Endspiele, gegen Kreuzberg und zum Schluss gegen Lübeck, dann dürfte wahrscheinlich der Ausflug ins norddeutsche Schach für eine Saison beendet sein.

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Will Hofheim nicht aufsteigen, oder ist tatsächlich nicht mehr drin? Statt gegen Viernheim zu gewinnen, gab man lieber Viernhalb Punkte ab, und ganz sicher auch eine komfortable Ausgangsposition zum Nachfolger von Griesheim in Liga 1.

Schöneck siegte schon mal pflichtgemäß gegen Bad Mergentheim, die beiden Chess960- Granaten an Brett 3 und 4, FM Michael Stockmann und IM Sven Telljohann, spielten dabei eine nicht unwichtige Rolle. Ein Sieg gegen Schwegenheim würde reichen, aber die spielen praktisch mit 2 Mannschaften, wenn man sich die Aufstellungsstatistik mal ansieht, und werden gerade im direkten Vergleich gegen die Hessen in der Schlussrunde das A-Team ins Rennen schicken. Schöneck muss daher schon mal gegen Böblingen gewinnen, um etwas für den Klassenverbleib zu tun.

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OBERLIGA OST Staffel B

Vorsichtig geschätzt würde ich beim aktuellen Tabellenstand der 2.Bundesligen mal von 4 Absteigern in unsere Oberliga Ost ausgehen!

Das wird Neuberg und Oberursel erst mal wenig kümmern, da die eher den Ausweg nach oben suchen und auch einzig noch dafür in Frage kommen; von Überraschungen abgesehen. Das Viervier der beiden gegeneinander stellte aber die Neuberger in die bessere Verhandlungsposition, denn Medizin Erfurt sollte man locker schlagen können, Marburg passt ebenfalls ins Beuteschema, und gegen Empor Erfurt? Reicht da schon eine Niederlage?

Oberursel hat es mit ersatzgeschwächten Offenbachern zu tun, und hat noch quasi ein Freilos gegen Jenapharm. Aber da ist ja noch Mörlenbach/Birkenau: die spielen zwar eine schwache Saison, haben aber eine starke Mannschaft, wenn’s drauf ankommt. Doch was will man im Odenwald noch erreichen?

Womit wir wieder beim ersten Absatz wären: die Oberliga Ost umfasst insgesamt 24 Teams. Es kommen 4 Aufsteiger aus den angeschlossenen Landesverbänden hinzu, und zwei Staffelsieger steigen auf; macht 26 bzw +2. Wenn da noch 4 Absteiger hinzukommen aus den 2.Bundesligen, wären das +6. Und damit 3 Absteiger je Staffel. Das sind aktuell noch zweimal Jena und einmal Erfurt. Könnten aber auch BvK Frankfurt und die Odenwälder werden!

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HESSENLIGA

Griesheim 2 wird’s wohl packen, also die Hessenliga als Sieger beenden, aber in die Oberliga will man wohl nicht aufsteigen; soweit die Gerüchteküche.

Seltsamerweise reichte es zuletzt nur zu einem Viervier gegen Tabellenschlusslicht Steinbach, die immerhin auch nur zu sechst antraten.

Heusenstamm machte alles richtig und holte in Bad Nauheim zwei wichtige Punkte, schließlich wartet ja noch Griesheim als Spaßbremse. Schafft man so doch noch den Aufstieg?

Und obwohl König Nied im Bezirksderby gegen Eppstein einen wichtigen Punkt liegen ließ, der denen natürlich mehr hilft gegen den Abstieg, hat man noch gute Chancen auf Platz 2 und damit die Oberliga.

Gelnhausen verabschiedete sich mit dem Sieg gegen Fulda von möglichen Abstiegsängsten, und auch Dotzheim und Bad Homburg machten mit dem Viervier den Mittelfeldplatz klar.

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VERBANDSLIGEN

Wenn Zwei sich streiten, freut sich Niederbrechen. Ein Sieg zur richtigen Zeit, jetzt gegen Korbach, und schwächelnde Wiesbadener gegen die Frankfurter Turner, und ab geht’s an die Tabellenspitze für die Lahner.

Gut: Wiesbaden kann die im direkten Vergleich zwar von der Spitze holen, aber letztlich hält man da wohl Korbach nur den Steigbügel.

Im Süden ist Langen fast durch, aber auch hier will man wohl den Verfolgern wenigstens noch eine kleine theoretische Chance lassen. Jetzt kann man gegen Brett vorm Kopp oder Matt im Park den Aufstieg perfekt machen.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20122013/mk/50vln07.htm

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20122013/mk/50vls07.htm

 

LANDESKLASSEN

Vellmar ist der erste von 7 möglichen Staffelsiegern in der Verbandsebene, und der Sieg gegen Caissa Kassels Zweite war das Meisterstück. Herzlichen Glückwunsch!

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Biebertal und Erbach sind nach Mannschaftspunkten noch immer gleichauf, aber Erstere setzten die deutlicheren Zeichen mit einem Kantersieg, wenn man ihn braucht. Mal sehen wie Braunfels, selbst ohne wirkliche Chance auf den Staffelsieg, gegen die beiden Klubs noch punktet.

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Es läuft für Frankfurts Schachfreunde, denn gegen Bad Nauheim wurde der wichtige Sieg eingefahren. Dietzenbach als möglicher Spielverderber wurde zur eigenen Spaßbremse, weil gegen Oberursel nur ein Unentschieden gelang.

Vier Punkte Vorsprung sind schon ein fettes Brot!

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20122013/mk/50lko07.htm

Da mag der eine oder andere Flörsheimer auf der Heimfahrt tief ins Lenkrad gebissen haben, wenn er von der ebenfalls erfolgten Niederlage des bisher unbesiegbaren Tabellenführers Ladja Roßdorf erfahren hat. Na, bis zum nächsten Wettkampf, und das wäre dann das Spitzenduell der beiden, sind ja 7(!) Wochen Zeit, da kann man noch reichlich üben.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20122013/mk/50lks07.htm

Mal sehen, wen es schon erwischt hat: die Abstiegsübersicht

Es gibt ja die tollsten Sachen in puncto Abstieg, Aufstieg und mögliche Vorhersagen, wobei, gerade die letzte Runde als Beispiel genommen, waren viele Überraschungen dabei, die man erst mal orakeln können muss. Apropos: aus dem Kaffeesatz der an den Brettern herumstehenden Dopingmittel kann am besten das LigaOrakel erkennen, wen es wohl erwischen wird. Mitunter sieht man dort den Wald vor lauter Bäumen nicht, die Zahlen müssen erst mal interpretiert werden, aber dann…muss man nur noch spielen, der Rest steht schon da.

–> http://www.schachklub-bad-homburg.de/LigaOrakel/LigaOrakel.php

Wer’s gerne etwas regionaler mag, und da reicht ja schon eine Übersicht mit allen hessischen Verbandsstaffeln auf einen Blick, der schaut mal in den Abstiegssimulator der schach-chroniken.net

Lässt sich auch zur Not ausdrucken und am Vereinsabend drohend an die Wand hängen.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/50mk_aufabstieg_aktuell.htm

 

Endlich die Wende im Hessischen Schachverband?

Es hat sich ein Kandidat für den Verbandsvorsitz angemeldet, und das schneller, als der bisherige Amtsinhaber seinen Rücktritt vom Rücktritt zur Wiederwahl ankündigen konnte. In der sicheren Annahme, dass sich schon keiner finden würde, kann man sich dann natürlich leicht tun, den Beitragszahlern eine erneute Kandidatur anzubieten.

Jetzt muss schon der Kanzlerbonus und die Ankündigung der Beitragsreduktion her, um noch die Wechselwähler wieder zurückzuholen. Angeblich soll sogar der Deutsche Schachbund, oder Teile seines Präsidiums den Amtsmüden bedrängt haben, unbedingt weiterzumachen, denn „was soll sonst nur werden“?

Nachdem man in den letzten Jahren den Eindruck gewinnen konnte, das es für den Verbandsvorsitzenden wichtiger ist, Medizin- Probanden statt Schachspieler aus den Hessen zu machen, hat sich ein doch dem Schach etwas mehr fokussierter Kandidat aus dem Kreis der Bezirksvorsitzenden gefunden: Thorsten Ostermeier.

Seinen Verein, die Schachfreunde Frankfurt, hat er nach Jahrzehnten der Lethargie wieder neues Leben eingehaucht, und auch im Bezirk Frankfurt weht im Vorstand seit seinem Amtsantritt ein erfrischend anderer Wind. Dabei hat er natürlich nicht alles alleine bewegt, aber doch so seine Kollegen im jeweiligen Vorstand animiert, dass eine durchaus fruchtvolle Zusammenarbeit entstanden ist.

Ließe sich das auch auf den Vorstand des Hessischen Schachverbandes ausdehnen? Nun, da auf dem in wenigen Wochen stattfindenden Osterkongress ein neuer Vorsitzender gewählt werden muss, der jetzige Amtsinhaber wohl mehr Zeit für Fragen zum Thema Doping im Schach aufbringen wird, und jeder gern Kapitän auf einer schicken weißen Yacht wäre, aber kaum auf einer rostigen Blechbüchse, werden Gegenkandidaten wohl nicht gerade Schlange stehen.

Der Verband hat jedenfalls die Chance auf einen Neubeginn. Mal sehen, ob die Mitglieder es ihm diesmal gönnen!

 

Termine, Termine

Ostern ist dieses Jahr bereits im März, und während früher zu dieser Zeit das Highlight eine Verbands- Einzelmeisterschaft (nicht nur in Hessen) war, haben andere Turniere ebenfalls um diese Zeit ihre Pforten weit geöffnet und bieten eine ganz andere Qualität: hoher Preisfonds, Titelträger en masse, aber auch nach Kategorien bzw Spielstärke aufgeteilte Open mit engagierter Turnierdurchführung. Das mit Sicherheit in Deutschland größte Open ist das am Neckar, in Deizisau, und weltweit wird es nicht nur in puncto Quantität deutlich auf dem Schirm der Schachberichterstattung wahrgenommen.

–> http://www.neckar-open.de

Gleich anschließend daran findet in Hofheim das 1.Frühjahrsopen statt, das leider durch eine nachträgliche Terminänderung seitens der Schachbundesliga mit den Schlussrunden kollidiert. Verbände haben irgendwie den Dreh raus, wenn es darum geht den Spaß am Hobby in Grenzen zu halten.

–> http://fruehjahrsopen.sv1920hofheim.de

Gruß

Euer

Hans D. Post

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