Hessenschach 15/18

Jetzt anmelden zum Sparkassen Open
in Heusenstamm: http://hso.chess-open.net

  • Marius Bajorski ist neuer Youth Classic Champion
  • GM Alexander Donchenko gewinnt Galeriepokal
  • Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft
  • Hessische Ligen in Runde 2
  • Heusenstamm Sparkassen Open

Marius Bajorski ist neuer Youth Classic Champion

Mit Marius Bajorski vom SV 1920 Hofheim hat sich erneut der Favorit bei den Youth Classic, einem dreistufigen Turnier für U14 Jugendliche, durchsetzen können.

In insgesamt 3 mal 7 Partien setzte sich der 13-jährige in allen drei Ebenen: Qualifiers, Challenger und Masters, durch und gab nur 3 Remispartien ab. Er blieb damit als einziger über die gesamte Serie hinweg ungeschlagen.

An drei Turnier- Wochenenden, Anfang September, sowie Anfang und Ende Oktober, kamen insgesamt 57 Jugendliche, die 14 Jahre oder jünger sein mussten, zu ihren teilweise ersten Einsätzen in auswertbaren Turnierpartien. Und für manche gab es da schon nach 7 Runden den ersten Gewinn zu vermelden: eine erste DWZ, der erste Schritt auf dem Weg zur Weltspitze. Warum nicht in Bad Soden damit starten?!

Silber im Gesamtwettbewerb ging an Daniel Schwarz von der SG Turm Idstein, der ausgerechnet gegen den späteren Tabellenletzten im Masters seine einzige Partie verlor, und damit schon früh die Chance auf Platz 2 begraben musste.

Auf dem dritten Rang landete mit Kevin Haack vom SC Sulzbach schließlich ein Außenseiter, den niemand so auf der Rechnung hatte. Aber er nutzte seine Chance und setzte sich mit besserer Wertung vor zwei punktgleichen Spielern ab: Nico Dolaberidze vom SV Neu-Isenburg und Lars Lange von Sfr.Kelkheim.

Daniel Hegener vom SC Eschborn wurde Sechster, ihm folgte nach Sönke Schneider vom SV Oberursel und Leif Graser vom SC König Nied, der beim Kampf um den Titel ein deutliches Wort mitredete.

Die Stadt Bad Soden, ChessBase aus Hamburg und nicht zuletzt der Schach-Förderverein Chess Tigers und das Chess Tigers Training Center teilten sich den nicht unerheblichen Aufwand so eine Veranstaltung auch turnier- und wettbewerbsgerecht auf die Beine zu stellen.

Dazu gehört auch die Aufgabe den Verlauf des Turniers zeitnah, wenn schon nicht in Echtzeit, für die Zuschauer in der Welt aufzubereiten.

Welche Züge gemacht wurden, was daraus berechnet wurde, und wie sich alles bis zum Finale entwickelte, gibt es natürlich in Farbe. Und zwar hier:

–> http://yc15.chess-tigers.de

GM Alexander Donchenko gewinnt Galeriepokal

Schon einmal war das Einkaufszentrum am Neustädter Tor in Gießen Ziel der Schnellschach- Freunde aus der nahen und ferneren Umgebung, doch diesmal hatte der für die Organisation gerade stehende SK 1858 Gießen, immerhin ältester Schachklub Hessens, einen fetten Preisfonds, ausgelobt vom Center Management, zu bieten. Sodass fast 60 Teilnehmer in den Konsumtempel eilten um doch noch einen der letzten der insgesamt 70 Plätze besetzen zu können. Kurzfristige Absagen waren eine unangenehme Begleiterscheinung, die allerdings den harmonischen Turnierverlauf nicht stören können.

Als haushoher Favorit ging Lokalmatador GM Alexander Donchenko ins Rennen. der letzlich dieser Rolle auch gerecht wurde. Mit 6 Siegen und zwei Remis landete er aber nur nach Wertung auf Platz 1.

Denn ein sichtlich geladener FM Gerd Euler, immerhin war er schon mal Hessischer Schnellschach- Einzelmeister gewesen, schaffte es, die schmerzliche Niederlage gegen FM Horst Alber aus Runde 5 in positive, aggressive Spielenergie umzusetzen und schlug mit Schwarz zwei Runden später den Favoriten. Da hat wohl jemand die Pause richtig genutzt!

Ebenfalls wie Euler und Donchenko mit sieben Punkten kam Schnellschach- As Patrick Chandler auf Platz 3 ins Ziel, nur die Zweitwertung war eben schlechter. Doch er war derjenige aus diesem Spitzentrio, der ungeschlagen blieb.

–> http://www.sk1858-giessen.de/Offene-Turniere/Galeriepokal

Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft

Leider nur 14 Spieler meldeten sich zur 6. Offenen Frankfurter Stadtmeisterschaft im Chess960 an, was einen Negativrekord in diesem noch jungen Turnier bedeutet.

Hat sich also doch die Masse überzeugen lassen von den „Experten“, die behaupten, dass dies kein richtiges Schach sei?!

Immer Montagabends, November und Dezember, bis kurz vor Heiligabend, hat man aber nun die Chance im Chess Tigers Training Center einen Blick auf die Partien mit langer Bedenkzeit zu werfen, und sich eventuell Anregungen für die nächsten Turniere im Chess960 zu holen, die definitv auch hier in Bad Soden stattfinden werden. Genügend Analysebretter sind vorhanden, an denen sich auch das „einfache“ Schach spielen lässt.

Und den Blick aus der Ferne kann man hierher lenken:

–> http://fcs.chess-open.net

Hessische Ligen in Runde 2

HESSENLIGA

Gernsheim ist die Überraschungsmannschaft der Stunde, denn nach der zweiten Runde in Hessens höchster Spielklasse führen die Starkenburger zusammen mit Dettingen, die nach Brettpunkten knapp dahinter liegen, das 10er Feld an.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20152016/mk/50hl_02.htm

 

VERBANDSLIGEN

Auch in der Verbandsliga Nord gibt es zwei Tabellenführer: Schöneck 2 und Eppstein teilen sich diesen und unterscheiden sich nach erfolgreichem Auftakt nur durch die Zweitwertung.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20152016/mk/50vln02.htm

Da ist der Süden schon etwas wählerischer aufgestellt, da hier noch drei Teams an der Spitze zu finden sind: Darmstadt, Hofheim 2 und Lorsch.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20152016/mk/50vls02.htm

 

LANDESKLASSEN

Auch in der Landesklasse Nord ist die Saison noch zu jung, um einen einzigen Tabellenführer melden zu können. Noch mit am übersichtlichsten ist es in der Westgruppe, wo mit Biebertal und Braunfels nur zwei Teams vorne liegen.

Im Norden drängen sich Bad Hersfeld, Caissa Kassel und Fulda 2 an der Spitze, im Osten sind es die Klubs aus Gründau, Bad Nauheim und Oberursel. Und auch im Süden herrscht noch enges Treiben an der Spitze, wo sich Frankfurt West, Mörlenbach 2 und Langen 2 kuscheln.

Eine Gesamtübersicht zu allen hessischen Klassen findet man hier:

–> http://hessische.schach-chroniken.net/hsv/20152016/mk/50mk.htm

Heusenstamm Sparkassen Open

Nur noch wenige Tage verbleiben, bis nur noch die aktuell bereits fast 240 gemeldeten Teilnehmer des Sparkassen Open in Heusenstamm von ihrem Frühbucher- Rabatt profitieren werden, denn ab 20. November glänzen die Augen des Turnier- Schatzmeisters wegen des dann sich um 10 Euro durchgängig erhöhenden Startgelds.

10 Großmeister, darunter eine Frau, gehören zum engeren Siegerpotential der zweiten, nein, eigentlich schon dritten Auflage eines Schach-Open in Heusenstamm. Da der Vorjahressieger Li Chao in diesem Jahr nicht teilnehmen wird, rückt eben diese Spitze im A- Open auch etwas näher zusammen; und der Ausgang wird umso spannender. Und wer weiß, vielleicht wird doch einer der IM- Haifische den Sieg holen; oder gar ein Titelloser, wie noch im August in Wiesbaden?!

Eines ist jedenfalls sicher: die Entscheidung wird an den vorderen Brettern fallen, und die ersten acht davon werden Live ins Internet übertragen. Wäre Heusenstamm nicht so gut per S- Bahn angebunden und direkt mit einer Autobahn- Zufahrt der BAB A3 gesegnet, könnte einen das fast vom Zuschauen vor Ort abhalten.

Wem das strenge Geschiebe der Großkopferten des Schach nicht so liegt, dem steht das zeitgleiche B- Open in Heusenstamm offen, wo auch 7 Runden von Donnerstag bis Sonntag zu absolvieren sind. Und immerhin sind hier 2.000 Euro Preisfonds reserviert; und auch garantiert!

Für Schüler und Jugendliche bis U14 schließlich ist das J-Open vorbehalten, das stundenplangerecht erst am Freitagnachmittag startet und auch nur 5 Runden andauert. Auch hier ist ein eigener Preisfonds von 1.000 Euro angeboten!

Alle Infos zu diesem Turnier, und bedenke, jeder Turniersaal ist endlich groß, werden schon seit langem vor, sicher auch während, und natürlich nach dem Turnier hier veröffentlicht:

–> http://hso.chess-open.net

 

Gruß

Euer

Hans D. Post