SG Turm 1948/69 Idstein e.V.

Hessenschach 16/09

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http://hso.chess-open.net

  • Überraschungssieg in Hessens größtem Schnellschach- Open
  • FM Robert Baskin ist Hessens bester Blitzer!
  • IM Klaus Klundt siegt in Ranstadt beim Schnellschach
  • Hartes Simultanbrot für GM Donchenko in Gießen
  • 19. Gießener Open am Start
  • Vellmarer Schachtage vor dem großen Wurf

Überraschungssieg in Hessens größtem Schnellschach- Open

Nur auf Startranglistenplatz 8 gesetzt, und damit nicht gerade der Top- Favorit auf den Turniersieg, was aber den Erfolg am Ende nur umso mehr versüßt:

Kai-Christian Meyer von den Schönecker Schachfreunden hatte am Ende auch die besseren Gegner auf seiner Seite, denn erst die Zweitwertung nach Buchholtz sicherte ihm den alleinigen 1. Platz in der Abschlusstabelle des 25. Heinerfest- Pokals in Darmstadt, noch vor dem hochgehandelten Stefan Walter vom SV Griesheim, der immerhin Bundeliga- Härte vorweisen kann. Nun ist er Bezirksmeister.

Apropos Bezirk: Teilnehmer von 9 von 10 Bezirken waren beim Heinerfest- Pokal angetreten, sowie aus angrenzenden Bundesländern. Bemerkenswert auch die größere Gruppe aus den Niederlanden! Es unterstreicht auch zusätzlich den Erfolg des Turniersiegers.

120 Teilnehmer waren in die südhessische Metropole gekommen, um am Rande des größten Volksfestes der Stadt an zwei Tagen den Aktivschachmeister des Bezirks Starkenburg auszuspielen. Vor 25 Jahren und mit 60 Teilnehmern mag das noch zutreffend gewesen sein, doch eigentlich hat sich seit etwa 8 Jahren an dieser Stelle das größte hessische Schnellschach- Open etabliert und rückt die erst wieder vor wenigen Wochen beendete Hessische Variante dieses Turniers seit Jahren weiter in den Schatten.

Wie immer folgen die Tagesergebnisse recht flott auf das jeweilige Tagesende, und alles findet man auch für 25 Jahre informativ aufbereitet genau hier:

http://www.schachverein-griesheim.org/heiner/heiner16/

FM Robert Baskin ist Hessens bester Blitzer!

52 Teilnehmer nahmen Samstagsmorgens in Kassel den Kampf um Hessens Blitzkrone auf, und der junge FM Robert Baskin schnappte sich den alleinigen Sieg nach 21 gespielten Runden nach Schweizer System.

Er ließ dabei GM Meijers, dessen Frau Inna Gaponenko, immerhin auch Internationale Meisterin, und weitere hessische Blitz- Asse hinter sich. Mit FM Makan Fafiee ist er nun qualifiziert für die Deutsche. Sehr stark, und herzlichen Glückwunsch!

Die Veranstaltung hätte wie im letzten Jahr in Langen, wo weit über und 100 Teilnehmer, darunter viele GMs und IMs am Start waren, mehr Teilnehmer verdient. Alleine die selbstzerstörerische Terminplanung der Verbandsoberen dampft so die Teilnehmerzahl wieder auf weit unter die Hälfte ein. Die Parallelansetzung zum Heinerfest- Pokal zündete mal wieder ein kleines Häufchen Mitgliedergelder in einem überdimensionierten Preistopf an, weil natürlich die Einnahmen aus Startgeldern in großer Menge fehlte.

Zudem muss man die Repräsentanz als Hessische Meisterschaft durchaus in Frage stellen, denn rechnet man Spieler aus dem Raum Nordhessen und nicht-hessische Vertreter zusammen, dann kamen gerade mal 13 Spieler aus (aktuell) 3 Bezirken zur „Hessenmeisterschaft“. Immerhin zog es den fünffachen hessischen Blitzchampion nach Kassel, als einzigen ehemaligen Meister.

Ganz schlecht und unerträglich muss man es finden, bis wenigstens ein Endergebnis oder gar eine Tabelle veröffentlicht wird. Und die in einer Qualität, die in etwa die Lustlosigkeit des Verbandes an solchen Veranstaltungen wieder spiegelt.

Die sportliche Leistung eines zukünftigen Leistungsträgers des Schachs in Hessen wird überhaupt nicht gewürdigt.
Vom nicht an der Ausrichtung beteiligten SK Vellmar wurde wenigstens dann nach 10 Tagen ein Bericht über diese Veranstaltung kompiliert und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Das muss geradezu begeisternd auf Hessens Schachjugend wirken, wie sehr der Verband seine jungen Meister fördert und mit Lob geradezu überschüttet!

Wer noch eine Tabelle sucht, und auch auf einen Rückblick wert legt, schaut am besten hier vorbei.

–> http://hessische.schach-chroniken.net/50bem_historie.htm

Bericht beim SK Vellmar: http://www.skvellmar.de/presse/pdf/2016-hess-blitz-einzel.pdf

IM Klaus Klundt siegt in Ranstadt beim Schnellschach

Zum dritten Male bereits unterstützt der Gewerbeverein in Ranstadt, einer kleinen Gemeinde zwischen Wetterau und Vogelsberg, das Schach in der Region mit der Veranstaltung eines kleinen Schnellschachturniers, das inzwischen schon zum dritten Male veranstaltet wurde und im Schnitt ca 50 Teilnehmer anlockt. Unterstützt wird er dabei vom SC Bad Nauheim.

Durchaus als Geheimtipp zu werten, schnappte sich der Internationale Meister Klaus Klundt bei angenehmen Temperaturen und ebenso angenehmen Ambiente die Siegprämie des Turniersiegers. Er konnte souverän Patrick Chandler auf Distanz halten, dem er ein Remis abnahm, und schließlich den Titelverteidiger FM Gerd Euler schlug, was durchaus ein wichtiger Meilenstein für den Gesamtsieg war.

Michael Bergmann, dem Vorsitzenden des Ranstädter Gewerbevereins, gefällt die Resonanz auf seine Lockrufe in die Region, und so wurde bereits vor der Siegerehrung angekündigt, auch in 2017 wieder eine Stadtmeisterschaft im Schnellschach zu veranstalten.

Danke!

–> http://bezirk-frankfurt.schach-chroniken.net/archiv/20152016/ors/ors_tabelle.htm

Hartes Simultanbrot für GM Donchenko in Gießen

„Zweiter Streich von Arno Feicht“ titelte der Gießener Anzeiger in seiner Print- und Onlineausgabe über den Sieg des Oldies gegen den jungen Großmeister aus Gießen, Alexander Donchenko, der zukünftig für Aachen in der Bundesliga an die Teambretter gehen wird. Feicht konnte damit seine Leistung aus dem letzten Simultan an gleicher Stätte gegen den angehenden Juristen bestätigen.

5 Stunden nahmen die 24 Teilnehmer dem jungen GM von seiner Lebensuhr, und auch gemächliches im-Kreis-laufen verbraucht Kalorien und gehen durchaus an die Substanz, wenn man das nicht gewöhnt ist. 18 Siege und 5 Remis waren die Ausbeute, die das Centermanagement schließlich auch mit großzügigen Prämien für die erfolgreichen Teilnehmer honorierte.

Wer sich auf der Seite des SK Gießen die Bilderserien ansieht, wird feststellen, dass hier nicht einfach nur ein paar Tische in einer Nische eines Einkaufszentrums aufgestellt wurden. Der Spielort war ein exklusiver Spielort, der einen imposanten Anblick bot, insbesondere wenn man von einer höher gelegenen Etage das ganze überblickte.

Aber bitte, hier kann man das selbst erfahren:

–> http://www.sk1858-giessen.de/Offene-Turniere/Simultan

Die Presse: http://www.giessener-anzeiger.de/sport/lokalsport/weitere-sportarten/zweiter-streich-von-arno-feicht_17049729.htm

19. Gießener Open am Start

Der älteste Schachklub Hessens, der SK 1858 Gießen, schrumpfte sich zuletzt mannschaftstechnisch gesund und verlagert seine Interessen seit zwei Jahren wieder mehr auf Veranstaltungen abseits der Verbandswettkämpfe; durchaus mit Erfolg!

War über die oben berichtete Simultan- Veranstaltung schon ein durchaus öffentlichkeitswirksamer Event für das breite Publikum, so spricht das ab dem 22.Juli an den Start gehende Gießener Open den Schachspieler im Menschen an.

Gießen stand ab den späten 80 Jahren für eine deutschlandweit bekannte Turnierveranstaltung, die durchaus die Aufmerksamkeit der Schachöffentlichkeit erregte. Irgendwann stellte man den Betrieb dafür ein, und es folgten durchaus erfolgreiche Jahre im Mannschaftsport.

Nun, seit dem letzten Jahr wurde das Open wiederbelebt, und in Form eines 5-rundigen Events wird es auch in der kommenden Woche an den Start gehen.

2.000 Euro sind wirklich kein schlechter Preisfonds für ein fünf-rundiges Turnier an drei Tagen, Freitag bis Sonntag, und bereits über 70 Teilnehmer waren ebenfalls dieser Meinung. Wer ihnen nicht alleine den Kampf um die Siegprämien überlassen möchte, kann sich zwar auch kurzfristig zum Turnier anmelden, aber man spart bei Voranmeldung bis zum 15. Juli auch bis zu 10 Euro am erhöhten Startgeld ein.

Wo und wie das geht steht übrigens hier:

–> http://www.sk1858-giessen.de/Offene-Turniere/Giessener-Open

Vellmarer Schachtage vor dem großen Wurf

Wie man als Verein eine größere Schachveranstaltung durchaus werbewirksam platzieren kann, zeigt der Vellmarer Schachklub, der zur achten Auflage lädt.

Über 230 Teilnehmer machen die Schachtage, die in drei Open aufgeteilt werden, aktuell zu Hessens größtem Open.

Ab dem 28. Juli weiß man es dann genauer!

–> http://vellmarer-schachtage.com/

Gruß

Euer

Hans D. Post